Handhygiene: Unterschied zwischen den Versionen

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* Nach jedem Kontakt zu rohen Lebensmitteln (Obst, Gemüse, rohes Fleisch, Eier, Milch, Käse ) sowie zu unsauberen oder möglicherweise kontaminierten, verdorbenen Lebensmitteln sollten die Hände gereinigt werden; trägt man Handschuhe, dann sollten diese gewechselt werden.
 
* Nach jedem Kontakt zu rohen Lebensmitteln (Obst, Gemüse, rohes Fleisch, Eier, Milch, Käse ) sowie zu unsauberen oder möglicherweise kontaminierten, verdorbenen Lebensmitteln sollten die Hände gereinigt werden; trägt man Handschuhe, dann sollten diese gewechselt werden.
 
* Entscheidend ist auch eine gesunde Haut, denn nur sie stellt eine wirksame Barriere gegenüber Krankheitserregern dar (siehe oben). Winzige Risse und Verletzungen - selbst wenn sie mit bloßem Auge kaum wahrnehmbar sind - können schon Schlupfwinkel für Krankheitserreger sein.
 
* Entscheidend ist auch eine gesunde Haut, denn nur sie stellt eine wirksame Barriere gegenüber Krankheitserregern dar (siehe oben). Winzige Risse und Verletzungen - selbst wenn sie mit bloßem Auge kaum wahrnehmbar sind - können schon Schlupfwinkel für Krankheitserreger sein.
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==Desinfektionsmittel==
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Es gibt eine Reihe von Desinfektionsmitteln zur Auswahl. Im professionellen Einsatz sollte man sich an einer anerkannten Liste orientieren und darauf achten, dass die Mittel für Hände und für den Umgang mit Lebensmitteln geeignet sind.
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Zwei gute Listen finden sich auf den Webseiten des Robert Koch-Instituts (RKI) und des Verbundes für angewandte Hygiene (VAH). In beide Listen werden nur Präparate aufgenommen, die durch unabhängige Sachverständige auf ihre Wirksamkeit geprüft wurden. Darüber hinaus gibt es eine Empfehlung zur Händehygiene von der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention am RKI.<br>
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Bei allen drei Listen handelt es sich um Empfehlungen für die Krankenhaushygiene. Sie sind jedoch - mit der gebotenen Überlegung - auf den Umgang mit Lebensmitteln übertragbar.
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* Robert-Koch-Insitut: [https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Krankenhaushygiene/Desinfektionsmittel/Desinfektionsmittellist/Desinfektionsmittelliste_node.html Desinfektionsmittel]
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* Robert-Koch-Insitut: [https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Krankenhaushygiene/Kommission/Tabelle_Haendehyg_Rili.html Hände-Hygiene]
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* Verbund für angewandte Hygiene: [http://www.vah-online.de/ Desinfektionsmittel]

Version vom 15. April 2020, 03:04 Uhr

Die Hände sind unentbehrliche Werkzeuge im Umgang mit Lebensmitteln. Welche Maßnahmen zur Händehygiene sind im Umgang mit Lebensmitteln angemessen und sinnvoll? Wie gravierend ist die Problematik, und was sind die negativen Auswirkungen mangelnder Händehygiene?


Über Bakterien

Die gesunde Haut, auch die der Hände, ist üblicherweise mit einem Bakterienrasen aus der Gruppe der Hautkeime besiedelt. Dazu gehören beispielsweise Mikrokokken und Propionibakterien, die den Säureschutzmantel der Haut aufrechterhalten.
Die Haut nimmt vorübergehend auch andere Bakterien auf, beispielsweise aus der Gruppe der Darmbakterien, sie werden aber durch eine intakte Hautflora schnell wieder eliminiert.
Manche Krankheitserreger können von den Händen auf ein Lebensmittel und von dort wieder auf eine andere Person übertragen werden können. Dieser Übertragungsweg ist bewiesen bei Salmonellen, Noroviren, Campylobacter, Enterohämorrhagischen Escherichia coli, toxinbildenden Staphylokokken und anderen.

Solche Krankheitserreger können für einige Zeit auf den Lebensmitteln verbleiben oder sich sogar auf ihnen vermehren, zum Beispiel wenn die Lebensmittel zu warm gelagert, zu lange aufbewahrt oder nicht komplett durchgegart werden.
Der anschließende Verzehr kann dann zu Erkrankungen führen, den sogenannten lebensmittel-assoziierten Gastroenteritiden. Sie führen meist zu Bauchschmerzen, Übelkeit, Durchfall, Erbrechen und Kreislaufbeschwerden. Manchmal kommen auch Fieber und andere Symptome dazu.

Laut Meldestatistik sind von diesen Erkrankungen jedes Jahr allein in Deutschland circa 280.000 Personen betroffen. Experten rechnen mit einer etwa zehnfach höheren Dunkelziffer.

Lebensmittel, insbesondere solche tierischen Ursprungs, aber auch Gemüse und Obst, können also mit zahlreichen Krankheitserregern behaftet sein. Bei Mängeln in der Lebensmittelhygiene kann dies gesundheitliche Probleme beim Verzehr zur Folge haben.

Hygienemaßnahmen

Man kann die Übertragung von Krankheitserregern von den eigenen Händen auf Lebensmittel weitgehend ausschließen und sich umgekehrt auch selbst schützen, indem man bestimmte Hygienemaßnahmen beachtet.

  • Vor jeder Abholung sollte jeglicher Schmuck an Unterarmen und Händen abgelegt werden.
  • Nach jedem Kontakt zu rohen Lebensmitteln (Obst, Gemüse, rohes Fleisch, Eier, Milch, Käse ) sowie zu unsauberen oder möglicherweise kontaminierten, verdorbenen Lebensmitteln sollten die Hände gereinigt werden; trägt man Handschuhe, dann sollten diese gewechselt werden.
  • Entscheidend ist auch eine gesunde Haut, denn nur sie stellt eine wirksame Barriere gegenüber Krankheitserregern dar (siehe oben). Winzige Risse und Verletzungen - selbst wenn sie mit bloßem Auge kaum wahrnehmbar sind - können schon Schlupfwinkel für Krankheitserreger sein.

Desinfektionsmittel

Es gibt eine Reihe von Desinfektionsmitteln zur Auswahl. Im professionellen Einsatz sollte man sich an einer anerkannten Liste orientieren und darauf achten, dass die Mittel für Hände und für den Umgang mit Lebensmitteln geeignet sind.

Zwei gute Listen finden sich auf den Webseiten des Robert Koch-Instituts (RKI) und des Verbundes für angewandte Hygiene (VAH). In beide Listen werden nur Präparate aufgenommen, die durch unabhängige Sachverständige auf ihre Wirksamkeit geprüft wurden. Darüber hinaus gibt es eine Empfehlung zur Händehygiene von der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention am RKI.
Bei allen drei Listen handelt es sich um Empfehlungen für die Krankenhaushygiene. Sie sind jedoch - mit der gebotenen Überlegung - auf den Umgang mit Lebensmitteln übertragbar.