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*an FreundInnen/Familie weiterzugeben.
 
*unter [[Aushang_für_die_Nachbarschaft|NachbarInnen]] zu verteilen.
 
*einen Essenskorb bei foodsharing.de und/oder lebensmittelretten.de zu erstellen, damit Interessierte die Lebensmittel bei Dir abholen können.
 
*an lokale Fair-Teiler zu bringen (genaue Adressen sind auf der [http://www.lebensmittelretten.de/map Karte] zu finden!)
 
*an lokale Abnahme-Stellen zu bringen (Flüchtlingslager, Obdachlosenhilfen, Bahnhofsmission, Diakonie, etc.) (genauere Adressen bitte in den Foren Deines Bezirkes nachfragen!)
 
  
Uns ist eine gemeinschaftliche und friedliche Atmosphäre sehr wichtig, deswegen teilt bitte gerecht und legt kein raffgieriges Verhalten an den Tag. Streitereien um Essen, insbesondere vor Mitarbeitenden oder KundInnen des [[Betrieb]]s, werden von uns nicht geduldet und schaden nicht nur Euch sondern allen anderen Foodsavern.
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Die Begriffe “Fairteilung” bzw. “fairteilen” sind Wortneuschöpfungen aus den Begriffen ''fair'' und ''verteilen'' bzw. ''Verteilung''. Sie beschreiben, dass etwas (in unserem Fall Lebensmittel) bedingungslos an andere weitergegeben werden.
  
Der Umgang mit den Mitarbeitenden sollte immer freundlich und zuvorkommend sein. Wir stellen klar, dass wir niemandem etwas wegnehmen oder mit jemandem in Konkurrenz treten wollen. Falls die Mitarbeitenden beim Abholen etwas für sich herausnehmen wollen, haben sie immer Vorrang und wir begrüßen dieses sehr, wenn ein Betrieb so handelt!
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''Bedingungslos'' bedeutet dabei: es gibt keine Kriterien, und niemand wird - aus welchem Grund auch immer - bevorzugt. Ausführliche Erklärungen dazu stehen im Artikel [[Bedürftigkeit]].
  
Die geretteten Lebensmittel zu verkaufen, ist strikt verboten! Das würde der Grundidee fundamental widersprechen. Auch eine [[Umgang_mit_Geld_bei_lebensmittelretten.de|Spende]] für die Lebensmittel zu nehmen, ist nicht erlaubt.
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==Was heißt das in der Praxis?==
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*In der Praxis bedeutet das den Grundsatz “First come, first serve”: wer zuerst da ist und etwas haben will, erhält soviel wie gewünscht, und es wird nichts für später Kommende aufgehoben oder zurückgelegt. Wer zu einem späteren Zeitpunkt kommt, kann dann aus dem wählen, was noch übrig ist.
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*Wenn mehrere Leute gleichzeitig da sind, dann wird das Vorhandene gleichmäßig unter den Personen aufgeteilt. Argumente, warum irgend jemand mehr bekommen sollte als die anderen, spielen keine Rolle.
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==Was bedeutet das bei foodsharing?==
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Diejenigen, die die Lebensmittel retten, können so viele Lebensmittel für sich selbst behalten, wie sie verbrauchen. Den Rest verteilen sie an andere Menschen nach eigenem Ermessen. Dabei sollte in der Regel niemandem Lebensmittel verweigert werden, der/die sie haben möchte und verbrauchen kann.
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Da foodsharing eine [[Kontext und Selbstverständnis|Umweltorganisation]] ist, wäre es allerdings schön, wenn die Fairteilung möglichst ökologisch schonend abläuft. Das kann sich z.B. so äußern, dass man auf kurze oder wenige Fahrten achtet, d.h. eher an Leute aus der Nähe verteilt oder eher größere Mengen an wenige Leute als kleine Mengen an viele Leute.
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==An wen kann man bei foodsharing fairteilen?==
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Bei foodsharing kann man gerettete Lebensmittel
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*an Freund*innen, Bekannte oder Familie weitergeben
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*unter [[Aushang_für_die_Nachbarschaft|Nachbar*innen]] verteilen
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*in einem Essenskorb anbieten, der man auf [https://foodsharing.de foodsharing.de] erstellt, damit Interessierte die Lebensmittel abholen können
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*zu lokalen [[Fairteiler_und_Abgabestellen|Fairteilern]] bringen (genaue Adressen sind auf der Karte zu finden!)
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*bei einer Küfa (“Küche für alle”) gemeinsam verkochen und dann kostenloses Essen anbieten
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*zu lokalen Abnahme-Stellen bringen: z.B. Flüchtlingslager, Obdachlosenhilfe, Bahnhofsmission, Diakonie, Kirchengemeinde, Sportverein, ...
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==Alles kostenlos ! Und bitte recht freundlich!==
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Die geretteten Lebensmittel zu [[Umgang_mit_Geld_bei_foodsharing|verkaufen]], ist strikt verboten! Das würde der Grundidee von foodsharing fundamental widersprechen. Eine [[Umgang_mit_Geld_bei_foodsharing|Spende]] für die Lebensmittel zu nehmen, ist ebenfalls nicht erlaubt.
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Raffgieriges Verhalten oder der Versuch, möglichst viele Lebensmittel für einen selbst zu ergattern und zu bunkern, obwohl man sie vielleicht gar nicht braucht, widerspricht ebenfalls der Idee der Fairteilung.
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Aktuelle Version vom 23. Dezember 2020, 03:39 Uhr

Wiki-Artikel-Typ: 2 (Info-Artikel)


Die Begriffe “Fairteilung” bzw. “fairteilen” sind Wortneuschöpfungen aus den Begriffen fair und verteilen bzw. Verteilung. Sie beschreiben, dass etwas (in unserem Fall Lebensmittel) bedingungslos an andere weitergegeben werden.

Bedingungslos bedeutet dabei: es gibt keine Kriterien, und niemand wird - aus welchem Grund auch immer - bevorzugt. Ausführliche Erklärungen dazu stehen im Artikel Bedürftigkeit.

Was heißt das in der Praxis?

  • In der Praxis bedeutet das den Grundsatz “First come, first serve”: wer zuerst da ist und etwas haben will, erhält soviel wie gewünscht, und es wird nichts für später Kommende aufgehoben oder zurückgelegt. Wer zu einem späteren Zeitpunkt kommt, kann dann aus dem wählen, was noch übrig ist.
  • Wenn mehrere Leute gleichzeitig da sind, dann wird das Vorhandene gleichmäßig unter den Personen aufgeteilt. Argumente, warum irgend jemand mehr bekommen sollte als die anderen, spielen keine Rolle.

Was bedeutet das bei foodsharing?

Diejenigen, die die Lebensmittel retten, können so viele Lebensmittel für sich selbst behalten, wie sie verbrauchen. Den Rest verteilen sie an andere Menschen nach eigenem Ermessen. Dabei sollte in der Regel niemandem Lebensmittel verweigert werden, der/die sie haben möchte und verbrauchen kann.

Da foodsharing eine Umweltorganisation ist, wäre es allerdings schön, wenn die Fairteilung möglichst ökologisch schonend abläuft. Das kann sich z.B. so äußern, dass man auf kurze oder wenige Fahrten achtet, d.h. eher an Leute aus der Nähe verteilt oder eher größere Mengen an wenige Leute als kleine Mengen an viele Leute.

An wen kann man bei foodsharing fairteilen?

Bei foodsharing kann man gerettete Lebensmittel

  • an Freund*innen, Bekannte oder Familie weitergeben
  • unter Nachbar*innen verteilen
  • in einem Essenskorb anbieten, der man auf foodsharing.de erstellt, damit Interessierte die Lebensmittel abholen können
  • zu lokalen Fairteilern bringen (genaue Adressen sind auf der Karte zu finden!)
  • bei einer Küfa (“Küche für alle”) gemeinsam verkochen und dann kostenloses Essen anbieten
  • zu lokalen Abnahme-Stellen bringen: z.B. Flüchtlingslager, Obdachlosenhilfe, Bahnhofsmission, Diakonie, Kirchengemeinde, Sportverein, ...

Alles kostenlos ! Und bitte recht freundlich!

Die geretteten Lebensmittel zu verkaufen, ist strikt verboten! Das würde der Grundidee von foodsharing fundamental widersprechen. Eine Spende für die Lebensmittel zu nehmen, ist ebenfalls nicht erlaubt.

Raffgieriges Verhalten oder der Versuch, möglichst viele Lebensmittel für einen selbst zu ergattern und zu bunkern, obwohl man sie vielleicht gar nicht braucht, widerspricht ebenfalls der Idee der Fairteilung.



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Letzte Überarbeitung am 02.05.2020