Botschafter*in

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Ein*e Botschafter*in (BOT) ist Repräsentant*in von foodsharing in seinem/ihrem Bezirk (Stadt oder Region) und leitet einen Bezirk. Zu den Aufgaben gehört unter anderem die Einführung neuer Foodsaver, die Koordination der Betriebsverantwortlichen sowie das Organisieren von regelmäßigen Treffen.
Ein*e BOT sollte aber im Idealfall nicht alleine einen Bezirk am Laufen halten. Gesunde Bezirke haben mehr als eine*n BOT und viele Foodsaver / Betriebsverantwortliche, die gemeinsam dem Bezirk ein Gesicht geben.

Werdegang zum/zur Botschafter*in

Du...

  • hast das Botschafter*innen-Quiz durchgeführt, bestanden und eine Mail an das BOT-Begrüßungsteam geschrieben.
  • bist seit 6 Monaten als Foodsaver angemeldet.
  • hast 15 Abholungen in den letzten 6 Monaten bei bestehenden Kooperationen.
  • hast mindestens 3 Vertrauensbananen.
  • bist noch 6 Monate am Wohnort ansässig.
  • hast keine relevanten Regelverletzungen.
  • kannst Dir 2-10 Stunden pro Woche für die Botschafter*innenaufgabe einplanen. (Lass dich von dieser Zeitangabe nicht abschrecken, BOT-Aufgaben können mal mehr und mal weniger Zeit beanspruchen. Das trifft vor allem dann zu, wenn ihr euch die Aufgaben teilt!)

Ausnahmereglung: Wenn es für deine Region noch keine*n BOT gibt, werden diese Voraussetzungen differenziert betrachtet. Generell sind die oben aufgeführten Voraussetzungen sinnvoll und wichtig, das BOT-Begrüßungsteam schaut sich aber jeden Einzelfall individuell an und entscheidet verhältnismäßig und im Austausch mit den BOTs bzw. der Community vor Ort. Auch wenn dadurch die Entscheidungen weniger planbar und fixiert sind, so besteht die Möglichkeit, dass immer so entschieden wird, wie es der Situation vor Ort am besten gerecht wird.

Das Quiz

Den Link bekommst du über welcome@lebensmittelretten.de. Vorraussetzung für das Quiz ist lediglich, dass du das Betriebsverantwortlichen-Quiz bestanden hast. Um das BOT-Quiz zu bestehen, solltest du die folgenden Artikel verinnerlicht haben:

Zentrale Aufgaben

Kontinuität bei den BOTs ist sehr wichtig. Deswegen solltest Du mindestens für ein halbes Jahr in deinem Bezirk die Aufgaben übernehmen und rechtzeitig vor Auslandsaufenthalten, Umzug und anderen geplanten Umständen eine*n Nachfolger*in finden.

Akkreditierung der Foodsaver, das heißt die Ausweise ausdrucken, laminieren und nach den drei Einführungsabholungen bei einem Treffen im Abgleich mit einem Ausweisdokument aushändigen. Das Laminieren der Ausweise mag aufwändig wirken, ist aber nötig, damit sie lange halten, und wirkt viel professioneller. Die geringen Kosten, die evtl. dafür anfallen, werden von euch bzw. eurer gesamten Gruppe getragen.

Austausch: Für einen Austausch zwischen allen Betriebsverantwortlichen, Foodsavern und Foodsharern in deinem Bezirk sorgen. Dazu gehören regelmäßige organisierte Gruppentreffen, so dass diese sich kennenlernen und austauschen können. Wenn sich alle mit dem Bezirk identifizieren, steigt die Bereitschaft, sich selbst einzubringen. Das führt zu einem lebendigeren Bezirk, in dem weniger Schultern belastet sind und mögliche Krankheits- oder Urlaubsvertretungen schneller und zuverlässiger organisiert werden können.

Verwaltung der Betriebe: BOTs helfen Betriebsverantwortlichen bei der Akquise von möglichen neuen Betrieben und stehen bei bestehenden Kooperationen bei Fragen zur Verfügung. Außerdem haben die BOTs durch ihr Amt meist einen guten Überblick, ob ein neuer Betrieb gerade angesprochen werden kann oder ob ein Ansprache-Stopp gerade sinnvoll ist, um die 100%-ige Abholquote sicher einhalten zu können.

Delegieren von Aufgaben: Verantwortung soll soweit wie möglich an Betriebsverantwortliche und Foodsaver abgegeben werden. Dabei kann die Einrichtung von Arbeitsgruppen auf der foodsharing-Plattform helfen, die Aufgaben in einem Bezirk zu gliedern. Der/die BOT hat keine alleinige Entscheidungsgewalt, sondern trifft Entscheidungen gemeinsam mit dem Team vor Ort und im Sinne der foodsharing-Gemeinschaft insgesamt.

Repräsentant*in von foodsharing in deinem Bezirk (Stadt, Region). Dazu werden dein Name, deine Kurzbeschreibung und die foodsharing-Emailadresse des Bezirks (z.B. freiburg@foodsharing.de) veröffentlicht, um Transparenz und eine gute Erreichbarkeit zu schaffen.

Kommunikation: Die foodsharing-Plattform bietet euch eine gute Basis für die Arbeit, auch wenn nicht immer alles perfekt läuft. BOTs achten darauf, dass die Website als Kommunikationsplattform genutzt wird und facebook und Whats-App Gruppen diese Aufgabe nicht übernehmen.